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Hilfe bei chronisch verstopfter Nase


04.01.2015

Die aus dem Volksmund bekannte „Nasendusche“, die Spülung der Nase mit Salzwasser hat eine lange Tradition im Fernen Osten und erfreut sich auch hierzulande zunehmender Beliebtheit.Forscher der Universität Köln bewerteten nun im Rahmen einer aktuellen Übersichtsarbeit die Studienlage zur Wirksamkeit von Salzwasserspülungen der Nase bei der akuten und chronischen Rhinosinusitis.


Dabei prüften sie anhand mehrerer Studien den Nutzen, die Risiken sowie die richtige Anwendung der Salzwasserspülung im akuten und chronischen Krankheitsfall.Während der Nutzen der Nasenspülungen bei der chronischen Rhinosinusitis als gesichert gilt, kommen die Studienautoren zu der Schlussfolgerung, dass ein Nutzen im Akutfall nicht ausreichend belegt sei.


Für eine gute Wirkung ist unter anderem die Wahl des Salzes sowie die Konzentration der Salzlösung entscheidend. Hypertone Salzlösungen erwiesen sich besonders im Einsatz bei der chronischen Rhinosinusitis als erfolgreich. Die Konzentration der Salzlösung sollte laut Empfehlung der Wissenschaftler zwischen 2 und 3,5% betragen, da bei höheren Konzentrationen die Gefahr von Schleimhautreizungen bestehe.Ein Risiko bei der wiederkehrenden Durchführung von Nasenspülungen besteht in der fehlenden Hygiene bei der Reinigung der Gerätschaften, die zu einer Kontamination der Nasenschleimhaut durch Bakterien und somit zu einem (Wieder-)Auftreten der Infektion führen kann.Bei korrekter Anwendung stellt die Nasenspülung mit Salzwasser eine effektive Methode zur Behandlung der chronischen Rhinosinositis dar.

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